Samstagvormittag auf der Speestraße. Beim Bäcker stehen Nachbarn, die sich seit Jahrzehnten kennen. Einer erzählt, dass das Haus gegenüber verkauft ist. Schnell ging es. Aber zu welchem Preis? Und war das klug? Genau solche Fragen stellen sich viele Eigentümer in Lintorf. Ein Immobilienmakler in Lintorf sollte Antworten haben, die auf Fakten beruhen. Nicht auf Gerede.
Auf dieser Seite finden Sie einen ehrlichen Blick auf den Stadtteil. Sie lesen, wie Lintorf gebaut ist, wer hier kauft und worauf es beim Verkauf ankommt. Wenn Sie zuerst eine Zahl sehen möchten, nutzen Sie die kostenlose Online-Schnellbewertung für Ratingen. Sie ist anonym und dauert nur wenige Minuten.
Lintorf auf einen Blick
Lintorf liegt im Nordwesten von Ratingen. Der Stadtteil hat die Postleitzahl 40885. Laut Statistikstelle der Stadt Ratingen leben hier rund 15.000 Menschen. Damit ist Lintorf nach der Innenstadt und Ratingen-West der drittgrößte Stadtteil. Die Fläche beträgt knapp 17 Quadratkilometer.
- Nachbarn: Mülheim-Selbeck und Duisburg-Rahm im Norden, Düsseldorf-Angermund im Westen, Breitscheid im Osten.
- Erste Erwähnung: im Jahr 1052 als „Linthorpe“.
- Eigenständig bis: Ende 1974. Seit dem 1. Januar 1975 gehört Lintorf zu Ratingen.
- Wasserlauf: der Dickelsbach, der in Hösel entspringt und nach Norden fließt.
Viele Lintorfer sagen bis heute: „Ich wohne in Lintorf.“ Nicht: „Ich wohne in Ratingen.“ Der Stadtteil hat sein eigenes Leben, eigene Vereine und ein eigenes Zentrum. Das spüren auch Käufer.
Geschichte, die man im Ort noch sieht
Lintorf ist alt. Die Kirche St. Anna gab es wohl schon im 11. Jahrhundert. Der heutige Bau stammt von 1877/78. Die evangelische Kirche wurde 1867 geweiht. Am Dickelsbach standen früher Mühlen. Die Helpensteinmühle wird schon um 1157 erwähnt. Gut Porz ist ein Fachwerkbau aus dem 17. Jahrhundert und heute ein Landgasthaus.
Dazu kommt ein starkes Vereinsleben. Die St. Sebastianus Schützenbruderschaft wurde 1464 gegründet. Ihr Schützenfest im August ist für viele der Höhepunkt des Jahres. Der TuS 08 Lintorf und RotWeiss Lintorf bieten Sport für alle Altersgruppen. Wer hier ein Haus kauft, kauft sich in eine gewachsene Nachbarschaft ein. Das ist ein echtes Verkaufsargument.
Wohnen in Lintorf: Häuser, Wohnungen, Siedlungen
Lintorf ist kein Villenort und kein Hochhausviertel. Es ist ein gewachsener Wohnort mit viel Abwechslung. Typisch sind:
- Reihenhäuser und Doppelhaushälften aus den Jahrzehnten nach dem Krieg. Sie sind das Rückgrat des Marktes.
- Freistehende Einfamilienhäuser mit Garten, oft in ruhigen Seitenstraßen.
- Eigentumswohnungen in kleineren Mehrfamilienhäusern, gern gesucht als 2- bis 4-Zimmer-Wohnung.
- Restaurierte Fachwerkhäuser im alten Ortskern rund um St. Anna.
Bekannt ist zum Beispiel die Waldseesiedlung. Nach Häusern dort wird gezielt gesucht. Das zeigt: Käufer kennen die einzelnen Ecken von Lintorf genau. Ein Makler muss sie auch kennen. Sonst beschreibt er Ihr Haus im Exposé falsch oder zu allgemein.
Infrastruktur: Einkaufen, Schulen, Freizeit
Einkaufen
Das Zentrum bilden der Konrad-Adenauer-Platz, früher Lintorfer Markt, und die Speestraße. Dort finden Sie Geschäfte für den täglichen Bedarf, Cafés und Gasthäuser. Größere Supermärkte liegen am Rand des Ortes.
Schulen
Lintorf hat ein komplettes Schulangebot. An der Duisburger Straße 112 liegen das Kopernikus-Gymnasium und ein Standort der Käthe-Kollwitz-Realschule. Dazu kommen Grundschulen wie die Eduard-Dietrich-Schule, die Heinrich-Schmitz-Schule und die Johann-Peter-Melchior-Schule. Für Familien ist das ein starkes Argument. Die Kinder können vom Grundschulalter bis zum Abitur im Ort bleiben.
Freizeit und Grün
Es gibt ein Schwimmbad mit Sauna, Tennis, Fußball und viele Wege am Dickelsbach. Felder und Wald sind nah. Wer aus Düsseldorf kommt, schätzt genau diese Mischung.

Verkehr: Auto stark, Bahn schwach
Hier lohnt sich Ehrlichkeit. Lintorf hat keinen S-Bahn-Halt. Personenzüge fuhren nur bis 1983. Eine Reaktivierung der Westbahn ist geplant, aber noch nicht gebaut. Dafür fahren Busse der Rheinbahn nach Düsseldorf, etwa der Schnellbus SB55 sowie die Linien 752 und 754. Die Linie 751 bringt Sie zu den Bahnhöfen Angermund und Hösel.
Mit dem Auto ist Lintorf dagegen sehr gut angebunden. A52, A524 und A3 liegen rundherum. Der Düsseldorfer Flughafen ist schnell erreichbar. Die Kehrseite: Teile des Ortes liegen in der Nähe der Anflugroute. Ein guter Makler spricht das offen an. Käufer finden es ohnehin heraus. Besser, Sie haben dann schon eine gute Antwort.
Wer in Lintorf kauft
Aus der Praxis zeigen sich drei große Gruppen:
- Familien aus Düsseldorf und Duisburg. Sie wollen mehr Platz und einen Garten, aber die Stadt in Reichweite.
- Lintorfer, die im Ort bleiben. Erwachsene Kinder, die zurückkommen. Oder Paare, die vom Haus in die Wohnung wechseln.
- Anleger. Sie suchen vermietete Wohnungen in solider Lage.
Gleichzeitig wird Lintorf älter. Laut Statistikstelle der Stadt ist gut jeder vierte Einwohner 65 Jahre oder älter. Viele Häuser werden in den nächsten Jahren frei. Wenn Sie selbst betroffen sind, lesen Sie die Seite zum Elternhaus in Lintorf verkaufen.
Was beim Verkauf in Lintorf wirklich zählt
Viele Eigentümer fürchten zwei Dinge. Erstens: unter Wert zu verkaufen. Zweitens: fremde Menschen, die nur schauen wollen. Beides lässt sich vermeiden.
- Ein belegter Preis. Der Preis muss zur Straße, zum Baujahr und zum Zustand passen. Ein Reihenhaus in Lintorf wird anders bewertet als ein Haus in Hösel.
- Vollständige Unterlagen. Grundbuch, Baupläne, Wohnflächenberechnung und Energieausweis. Fehlt etwas, sinkt das Vertrauen der Käufer.
- Geprüfte Käufer. Zur Besichtigung kommen nur Interessenten mit geprüfter Finanzierung. So schützen Sie sich vor Besichtigungstourismus.
- Offene Worte zu Schwächen. Alte Heizung, Fluglärm, kein Bahnhof. Wer das früh erklärt, verhandelt später aus einer stärkeren Position.
Wie der Verkauf Schritt für Schritt abläuft, sehen Sie unter Ablauf des Immobilienverkaufs. Was er kostet, steht offen unter Maklerprovision.
Ihr Immobilienmakler für Lintorf: alle Leistungen
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Sie wohnen im Nachbarort? Dann lesen Sie auch die Seiten zu Ratingen-Breitscheid und Ratingen-Hösel. Alle Stadtteile finden Sie in der Übersicht Immobilienmakler Ratingen.
Älter werden in Lintorf
Viele Lintorfer möchten auch im Alter im Ort bleiben. Das ist verständlich. Hier sind die Freunde, die Kirche, der Verein. Lintorf bietet dafür gute Voraussetzungen. Im Stadtteil liegen zum Beispiel die Häuser Bethesda und Siloah. Bethesda ist auf Menschen mit Demenz ausgerichtet. Wer ins Heim oder ins betreute Wohnen muss, kann so oft in der vertrauten Umgebung bleiben.
Für den Immobilienmarkt heißt das: Viele Häuser werden frei, während die früheren Bewohner im Ort bleiben. Die Kinder wohnen dagegen oft weit weg. Sie müssen den Verkauf aus der Ferne regeln.
Wenn Sie nicht mehr in Lintorf wohnen
Für Sie als Erben oder Kinder aus der Ferne sieht der Weg so aus:
- Sie schicken die wichtigsten Eckdaten und einen Schlüssel oder einen Kontakt vor Ort.
- Christian Gottschling oder sein Team besichtigt das Haus in Lintorf und bespricht das Ergebnis mit Ihnen am Telefon oder per Video.
- Fehlende Papiere werden bei den Ämtern angefordert, Sie unterschreiben nur die Vollmacht dafür.
- Interessenten sehen das Haus erst, wenn ihre Finanzierung geprüft ist. Sie erfahren nach jeder Besichtigung, wie es lief.
- Zum Notar gehen Sie mit Vollmacht oder in Ihrer Nähe. Die Übergabe mit Protokoll läuft vor Ort ohne Sie.
Fazit
Lintorf ist ein gewachsener Stadtteil mit eigenem Zentrum, allen Schulformen und sehr guter Autobahnanbindung. Die fehlende S-Bahn und die Nähe zur Anflugroute gehören ehrlich in jedes Verkaufsgespräch. Käufer sind vor allem Familien aus Düsseldorf und Duisburg sowie Lintorfer, die im Ort bleiben wollen. Wer einen belegten Preis, vollständige Unterlagen und geprüfte Käufer hat, verkauft hier sicher. Starten Sie jetzt mit der kostenlosen Schnellbewertung oder vereinbaren Sie einen Termin vor Ort.

