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Mietkaution: Was bedeutet das beim Immobilienverkauf?

Die Mietkaution ist eine Sicherheit, die der Mieter dem Vermieter zu Beginn des Mietverhältnisses gibt. Sie darf höchstens drei Nettokaltmieten betragen. Der Mieter darf sie in drei Monatsraten zahlen. Der Vermieter muss sie getrennt von seinem Vermögen anlegen. Beim Verkauf geht die Kaution auf den Käufer über.

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Christian Gottschling, Immobilienmakler für Ratingen, hockt mit rotem Smartphone vor einem Bürogebäude

Ihre vermietete Wohnung in Ratingen ist verkauft. Der Mieter ruft an und fragt: „Wo ist jetzt meine Kaution?“ Eine berechtigte Frage.

Was bedeutet Mietkaution genau?

Die Kaution schützt den Vermieter. Zum Beispiel, wenn der Mieter Schäden hinterlässt oder Miete schuldet. Die Regeln sind klar:

Warum ist die Mietkaution beim Verkauf in Ratingen wichtig?

Beim Verkauf einer vermieteten Wohnung tritt der Käufer in den Mietvertrag ein. Damit übernimmt er auch die Pflicht, die Kaution später zurückzuzahlen. Deshalb muss die Kaution an den Käufer übergeben werden. Das gehört in den Kaufvertrag.

Wichtig für Sie: Bekommt der Mieter die Kaution vom neuen Eigentümer nicht zurück, kann er sich an Sie als Verkäufer halten. Übergeben Sie die Kaution also sauber und mit Nachweis. Mehr zum Thema lesen Sie unter Wohnung verkaufen in Ratingen.

Worauf müssen Sie achten?

Beispiel in einfachen Worten

Die Kaltmiete beträgt 700 Euro. Die Kaution darf also höchstens 2.100 Euro sein. Der Mieter hat sie vor Jahren gezahlt. Beim Verkauf überweist der Verkäufer die Kaution samt Zinsen an den Käufer. Der Mieter bekommt eine kurze Nachricht. Alles ist geregelt.

Sie planen eine Neuvermietung statt eines Verkaufs? Dann lesen Sie mehr unter Wohnung vermieten in Ratingen. Für den Verkauf zeigt die kostenlose Online-Schnellbewertung Ihnen den aktuellen Wert.

Der Blaue See in Ratingen mit bewaldeten Felswänden und Ruderbooten am Ufer
Der Blaue See – Naherholung in Ratingen Foto: Kungfuman, CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons

Fazit

Die Mietkaution darf höchstens drei Kaltmieten betragen. Sie muss getrennt angelegt werden. Beim Verkauf geht sie auf den Käufer über. Regeln Sie die Übergabe im Kaufvertrag und bewahren Sie Nachweise auf. So vermeiden Sie spätere Ansprüche des Mieters.

Häufige Fragen

Wie hoch darf die Mietkaution sein?

Höchstens drei Monatsmieten ohne Betriebskosten. Der Mieter darf den Betrag in drei gleichen Raten zahlen.

Was passiert mit der Kaution bei einem Eigentümerwechsel?

Der Käufer tritt in den Mietvertrag ein und muss die Kaution später zurückzahlen. Deshalb übergibt der Verkäufer sie an den Käufer.

Wann muss die Kaution zurückgezahlt werden?

Nach dem Auszug und einer angemessenen Prüfzeit. Diese dauert oft einige Monate, vor allem wegen der Nebenkostenabrechnung.

Darf der Vermieter die Kaution auf sein Girokonto legen?

Nein. Die Kaution muss getrennt vom eigenen Vermögen angelegt werden, zum Beispiel auf einem Mietkautionskonto.

Ist eine Kautionsbürgschaft erlaubt?

Ja, wenn der Vermieter zustimmt. Dann sichert eine Bank oder Versicherung die Kaution ab.

Christian Gottschling, Immobilienmakler für Ratingen, sitzt entspannt auf einer Treppe

Ihr Ansprechpartner

Christian Gottschling

Immobilienmakler und Geschäftsführer der GOTTSCHLING Immobilien GmbH. Über 20 Jahre Erfahrung, über 400 verkaufte Immobilien und über 1.000 Vermietungen. Termine finden bei Ihnen vor Ort in Ratingen statt.

Privat: Vater von zwei Kindern, ehrenamtlicher Fußballtrainer, DFB-Coach und DFB-Schiedsrichter. Im Fernsehen bei RTL, ZDF, WDR, SAT.1 und VOX.

Mehr über Christian Gottschling · Presse · Immobilien-Coaching · +49 201 45 875 433

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