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Nachlassverzeichnis: Was bedeutet das beim Immobilienverkauf?

Ein Nachlassverzeichnis ist eine vollständige Liste aller Vermögenswerte und Schulden eines Verstorbenen zum Todestag. Dazu gehören Immobilien, Konten, Wertgegenstände und Verbindlichkeiten. Pflichtteilsberechtigte können es vom Erben verlangen, auch in notarieller Form. Der Wert einer Immobilie ist dabei oft der größte Posten.

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Christian Gottschling, Immobilienmakler für Ratingen, hockt mit rotem Smartphone vor einem Bürogebäude

Ihr Bruder wurde im Testament übergangen. Er verlangt nun „ein Nachlassverzeichnis“. Sie fragen sich: Was muss da alles rein? Und wie viel ist das Haus der Eltern darin wert?

Was bedeutet Nachlassverzeichnis genau?

Das Nachlassverzeichnis ist eine Liste. Sie zeigt alles, was der Verstorbene am Todestag besaß und schuldete. Zum Beispiel:

Es gibt ein privates und ein notarielles Verzeichnis. Das notarielle erstellt ein Notar. Es gilt als besonders verlässlich.

Warum ist das Nachlassverzeichnis beim Verkauf in Ratingen wichtig?

In vielen Erbfällen ist die Immobilie der größte Wert. Das gilt besonders in Ratingen, wo Häuser nahe Düsseldorf gefragt sind. Wie hoch der Wert angesetzt wird, entscheidet über den Pflichtteil. Und oft auch über den Frieden in der Familie.

Ein zu niedriger Wert führt zu Streit. Ein zu hoher Wert kostet die Erben Geld. Ein fundierter Wert ist deshalb der beste Schutz. Mehr dazu unter geerbte Immobilie verkaufen in Ratingen.

Worauf müssen Sie achten?

Beispiel in einfachen Worten

Die Tochter erbt allein das Haus der Mutter in Breitscheid. Der Sohn hat Anspruch auf den Pflichtteil. Er verlangt ein Nachlassverzeichnis. Die Tochter listet Haus, Konten und Schulden auf. Für das Haus lässt sie den Wert ermitteln. Wenige Monate später wird das Haus verkauft. Der Kaufpreis bestätigt den Wert. Der Pflichtteil lässt sich nun klar berechnen.

Eine erste Orientierung zum Wert bekommen Sie über die kostenlose Online-Schnellbewertung.

Luftbild von Ratingen mit Wohngebieten, Grünflächen und dem Umland im Kreis Mettmann
Ratingen aus der Luft Foto: Arne Müseler, CC BY-SA 3.0 de, Wikimedia Commons

Fazit

Das Nachlassverzeichnis listet alle Werte und Schulden zum Todestag. Pflichtteilsberechtigte können es verlangen. Die Immobilie ist oft der größte Posten. Ein belastbarer Wert schützt vor Streit. Holen Sie ihn früh ein und dokumentieren Sie alles sorgfältig.

Häufige Fragen

Wer kann ein Nachlassverzeichnis verlangen?

Vor allem Pflichtteilsberechtigte, die nicht Erbe geworden sind. Auch Miterben haben untereinander Auskunftsrechte.

Wer bezahlt das notarielle Nachlassverzeichnis?

Die Kosten trägt der Nachlass. Sie mindern also das Erbe und damit indirekt auch den Pflichtteil.

Wie wird eine Immobilie im Nachlassverzeichnis bewertet?

Mit dem Verkehrswert zum Todestag. Wird kurz danach verkauft, gilt oft der erzielte Kaufpreis als guter Maßstab.

Gibt es eine Frist für das Nachlassverzeichnis?

Eine feste gesetzliche Frist gibt es nicht. Es muss aber in angemessener Zeit erstellt werden. Sonst droht eine Klage.

Muss das Nachlassverzeichnis auch Schenkungen enthalten?

Ja, wenn es um den Pflichtteil geht. Schenkungen der letzten zehn Jahre können einen Ergänzungsanspruch auslösen.

Christian Gottschling, Immobilienmakler für Ratingen, sitzt entspannt auf einer Treppe

Ihr Ansprechpartner

Christian Gottschling

Immobilienmakler und Geschäftsführer der GOTTSCHLING Immobilien GmbH. Über 20 Jahre Erfahrung, über 400 verkaufte Immobilien und über 1.000 Vermietungen. Termine finden bei Ihnen vor Ort in Ratingen statt.

Privat: Vater von zwei Kindern, ehrenamtlicher Fußballtrainer, DFB-Coach und DFB-Schiedsrichter. Im Fernsehen bei RTL, ZDF, WDR, SAT.1 und VOX.

Mehr über Christian Gottschling · Presse · Immobilien-Coaching · +49 201 45 875 433

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