Der Kaufvertrag ist unterschrieben. Sie gehen aus dem Notarbüro und denken: Geschafft. Doch auf dem Konto ist noch nichts. Und das Haus gehört Ihnen weiter. Was passiert jetzt eigentlich?
Wie lange dauert der Hausverkauf nach dem Notartermin?
In der Praxis dauert es meist vier bis acht Wochen, bis der Kaufpreis fällig ist. Der Notar arbeitet in dieser Zeit eine feste Liste ab. Erst wenn alles erledigt ist, darf der Käufer zahlen. Das schützt beide Seiten.
Die Schritte nach der Unterschrift
- Auflassungsvormerkung: Der Notar lässt den Käufer im Grundbuch vormerken. Beim Grundbuchamt am Amtsgericht Ratingen dauert das meist einige Tage bis Wochen.
- Vorkaufsrecht der Stadt: Die Stadt Ratingen erklärt, dass sie ihr Vorkaufsrecht nicht nutzt.
- Löschungsunterlagen: Ist noch eine Grundschuld eingetragen, holt der Notar die Löschungsbewilligung Ihrer Bank.
- Fälligkeitsmitteilung: Der Notar schreibt dem Käufer: Jetzt zahlen.
- Zahlung: Meist innerhalb von zwei Wochen nach der Mitteilung.
- Übergabe: Nach Geldeingang bekommt der Käufer die Schlüssel.
- Umschreibung: Der Käufer wird Eigentümer, sobald das Finanzamt die Grunderwerbsteuer bestätigt hat.
Was die Abwicklung verzögert
- Die Bank schickt die Löschungsbewilligung spät.
- Ein Erbschein fehlt noch.
- Ein Betreuer braucht die Genehmigung des Gerichts.
- Der Käufer zahlt die Grunderwerbsteuer spät.
Einige dieser Punkte können Sie schon vor dem Notartermin klären. Genau das spart später Wochen. Ein Makler kümmert sich darum als Teil der Notarvorbereitung. Mehr dazu auf der Seite Haus verkaufen in Ratingen.
Wann Sie ausziehen müssen
Den Übergabetag legen Sie im Kaufvertrag fest. Üblich ist: Übergabe nach vollständiger Zahlung. So geben Sie die Schlüssel nie aus der Hand, bevor das Geld da ist. Wie der gesamte Verkauf abläuft, zeigt der Ablauf in 10 Schritten. Wissen Sie noch nicht, welchen Preis Sie ansetzen sollen? Dann hilft die kostenlose Online-Schnellbewertung.

Ihr Schutz in dieser Phase
Viele Verkäufer haben Sorge: Was, wenn der Käufer nicht zahlt? Der Kaufvertrag regelt das. Der Notar beantragt die Umschreibung erst, wenn Sie den Geldeingang bestätigt haben. Bis dahin bleiben Sie Eigentümer. Zahlt der Käufer gar nicht, können Sie nach einer Frist vom Vertrag zurücktreten.
Auch der Käufer ist geschützt. Die Vormerkung im Grundbuch sorgt dafür, dass Sie das Haus nicht noch einmal verkaufen können. So hat jede Seite Sicherheit. Niemand geht in Vorleistung.
Kosten in dieser Phase
Die Notar- und Grundbuchkosten zahlt in der Regel der Käufer. Auf Sie kommen meist nur die Kosten für die Löschung Ihrer alten Grundschuld zu. Die Maklerprovision wird nach dem Notartermin fällig. Die Sätze finden Sie auf der Seite Maklerprovision.
Fazit
Nach dem Notartermin vergehen meist vier bis acht Wochen bis zur Zahlung. Der Notar sichert in dieser Zeit beide Seiten ab. Sie übergeben die Schlüssel erst, wenn das Geld da ist. Wer Unterlagen früh besorgt, verkürzt diese Phase. Starten Sie mit der Schnellbewertung für Ratingen.

