Die Eltern sind ins Heim gezogen. Oder verstorben. Seitdem steht das Haus leer. Sie wohnen weit weg. Nachts denken Sie manchmal: Ist die Heizung noch an? Ist jemand eingebrochen? Tropft irgendwo Wasser? Diese Sorgen sind berechtigt. Mit ein paar Regeln werden sie kleiner.
Was muss ich bei einem leerstehenden Haus beachten? Die Liste
| Punkt | Was tun? |
|---|---|
| Versicherung | Leerstand melden, Bedingungen prüfen |
| Kontrollen | regelmäßig nachsehen, am besten wöchentlich |
| Heizung und Wasser | Frostschutz sichern oder Leitungen entleeren |
| Streupflicht | Gehweg im Winter räumen und streuen lassen |
| Einbruchschutz | Briefkasten leeren, Zeitschaltuhren, Rollläden |
| Lüften | gegen Feuchtigkeit und Schimmel |
| Garten | Wege frei, Bäume sicher |
Die Versicherung
Ein leeres Haus gilt für Versicherer als höheres Risiko. Viele Verträge verlangen, dass Sie einen längeren Leerstand melden. Oft gelten dann besondere Pflichten. Etwa regelmäßige Kontrollen oder das Absperren des Wassers. Wer das nicht tut, riskiert im Schadensfall Ärger. Rufen Sie Ihren Versicherer an und lassen Sie sich die Bedingungen schriftlich geben.
Die Verkehrssicherungspflicht
Als Eigentümer sind Sie verantwortlich, dass niemand zu Schaden kommt. Rutscht jemand auf dem vereisten Gehweg aus, können Sie haften. In Ratingen regelt eine Satzung der Stadt, wer den Gehweg räumen muss. Beauftragen Sie im Winter einen Dienst, wenn Sie nicht vor Ort sind. Auch lose Dachziegel oder morsche Äste sind ein Risiko.
Heizung und Wasser
Frost ist der größte Feind eines leeren Hauses. Ein geplatztes Rohr kann großen Schaden anrichten. Sie haben zwei Möglichkeiten. Die Heizung läuft auf niedriger Stufe weiter. Oder Sie sperren das Wasser ab und entleeren die Leitungen. Mehr dazu unter Wie mache ich ein leerstehendes Haus winterfest?

Einbrüche vermeiden
- Lassen Sie den Briefkasten regelmäßig leeren.
- Nutzen Sie Zeitschaltuhren für Licht.
- Bitten Sie Nachbarn, ein Auge auf das Haus zu haben.
- Entfernen Sie Wertsachen aus dem Haus.
Leerstand kostet
Grundsteuer, Versicherung, Grundgebühren für Strom und Wasser, Heizung, Kontrollen. All das läuft weiter. Dazu kommt der Wertverlust, wenn Schäden entstehen. Mehr dazu unter Was kostet ein leerstehendes Haus im Monat?
Verkaufen statt verwalten
Viele Familien merken nach einigen Monaten: Das Haus kostet Kraft und Geld. Ein Verkauf beendet die Sorge. Während der Vermarktung kann ein Makler das Haus mit im Blick behalten. Den Wert zeigt die kostenlose Online-Schnellbewertung. Hilfe beim Verkauf finden Sie unter Elternhaus verkaufen in Ratingen und geerbte Immobilie verkaufen.
Fazit
Ein leeres Haus braucht Aufmerksamkeit. Melden Sie den Leerstand der Versicherung, kontrollieren Sie regelmäßig und sichern Sie es gegen Frost und Einbruch. Denken Sie an die Streupflicht. Jeder Monat Leerstand kostet Geld und Nerven. Prüfen Sie den Wert mit der Schnellbewertung für Ratingen.

