Ein halbes Jahr nach dem Verkauf kommt ein Brief der Stadt. Eine Rechnung für die neue Straße. Adressiert an Sie, den alten Eigentümer. Wer muss zahlen? Genau das sollte der Kaufvertrag vorher klären.
Was bedeuten Erschließungskosten genau?
Ein Grundstück ist erschlossen, wenn es an Straße, Abwasser, Wasser und Strom angeschlossen ist. Für die erstmalige Herstellung der Straße erhebt die Gemeinde einen Erschließungsbeitrag. Grundlage ist das Baugesetzbuch. Die Gemeinde trägt einen kleinen Teil selbst. Den Rest zahlen die Anlieger.
Hausanschlüsse für Wasser, Kanal und Strom kommen oft extra dazu. Sie werden direkt mit den Versorgern abgerechnet.
Warum ist das beim Verkauf in Ratingen wichtig?
Bei älteren Häusern in Ratingen ist die Erschließung meist längst abgerechnet. Anders ist es bei Neubaugebieten oder Grundstücken an Straßen, die nie endgültig ausgebaut wurden. Dort können noch Beiträge kommen.
Der Beitragsbescheid geht an den, der zum Zeitpunkt des Bescheids im Grundbuch steht. Darum braucht es eine klare Regel im Vertrag. Üblich ist: Was bis zum Vertragsschluss gebaut wurde, zahlt der Verkäufer. Alles danach zahlt der Käufer. Mehr zum Verkauf unter Haus verkaufen in Ratingen.
Worauf müssen Sie achten?
- Fragen Sie bei der Stadt Ratingen nach, ob Beiträge offen oder geplant sind.
- Lassen Sie sich die Auskunft schriftlich geben.
- Regeln Sie die Kostenverteilung im Kaufvertrag.
- Straßenausbaubeiträge für die Erneuerung bestehender Straßen müssen Eigentümer in NRW nach aktueller Rechtslage nicht mehr zahlen.
Ein Beispiel in einfachen Worten
Eine Frau verkauft ein Baugrundstück am Rand von Eggerscheidt. Die Straße davor ist nur provisorisch gebaut. Die Stadt plant den endgültigen Ausbau. Im Kaufvertrag wird vereinbart: Künftige Beiträge zahlt der Käufer. Der Preis berücksichtigt das. Beide wissen, woran sie sind.
Offene Kosten beeinflussen den Preis. Einen ersten Wert erhalten Sie mit der kostenlosen Online-Immobilienbewertung.

Fazit
Erschließungskosten fallen für die erstmalige Anbindung eines Grundstücks an. Bei älteren Häusern sind sie meist bezahlt. Bei neuen oder unfertigen Straßen fragen Sie bei der Stadt nach. Regeln Sie die Verteilung klar im Vertrag. Starten Sie mit der Schnellbewertung für Ratingen.

