Viele Eigentümer rechnen kurz nach. Drei Prozent von einem Hauspreis. Das ist viel Geld. Lohnt sich das? Die Frage ist berechtigt. Deshalb hier alle Zahlen offen auf dem Tisch.
Was kostet ein Makler beim Hausverkauf? Die Sätze
| Objekt | Verkäufer | Käufer |
|---|---|---|
| Einfamilienhaus, Eigentumswohnung | 3,57 % inkl. MwSt. | 3,57 % inkl. MwSt. |
| Mehrfamilienhaus, Grundstück (Kapitalanlage) | 0 % | 4,76 % inkl. MwSt. |
Die 3,57 Prozent entsprechen 3 Prozent zuzüglich Mehrwertsteuer. Beim Einfamilienhaus und der Eigentumswohnung gilt das Gesetz zur Teilung der Maklerkosten. Beide Seiten zahlen dann gleich viel. Alle Einzelheiten finden Sie auf der Seite zur Maklerprovision.
Ein einfaches Rechenbeispiel
Angenommen, Ihr Haus wird für 500.000 Euro verkauft. Dann zahlen Sie als Verkäufer 17.850 Euro Provision. Der Käufer zahlt denselben Betrag. Die Zahl dient nur zur Veranschaulichung. Ihr echter Preis hängt von Ihrem Haus ab.
Wann die Provision fällig wird
Die Provision wird erst nach dem Notartermin fällig. Kommt kein Kaufvertrag zustande, entsteht auch keine Provision. Das ist beim Makler gesetzlich so geregelt. Sie zahlen also für ein Ergebnis.
Was Sie für die Provision bekommen
- Unterlagen besorgen und prüfen
- Energieausweis und Wohnflächenberechnung
- Fotos, Exposé und Inserate
- Besichtigungen mit vorab geprüften Interessenten
- Bonitätsprüfung der Käufer
- Vorbereitung des Notartermins und Übergabe
Der wichtigste Punkt fehlt in dieser Liste: der richtige Preis. Ein paar Prozent zu niedrig kosten oft mehr als die ganze Provision. Prüfen Sie deshalb zuerst den Wert mit der kostenlosen Online-Schnellbewertung. Wie ein Verkauf mit Makler Schritt für Schritt läuft, zeigt der Ablauf eines Hausverkaufs.

Makler oder privat verkaufen?
Viele Eigentümer überlegen, die Provision zu sparen. Das ist verständlich. Rechnen Sie dann aber ehrlich. Ein Privatverkauf kostet Zeit. Sie schreiben das Exposé, beantworten Anrufe und führen Besichtigungen. Sie prüfen die Bonität fremder Menschen. Und Sie verhandeln selbst.
Das größte Risiko ist der Preis. Liegt er nur fünf Prozent zu niedrig, ist die gesparte Provision schnell weg. Liegt er zu hoch, steht das Haus monatelang im Netz. Beides passiert bei Privatverkäufen häufig. Mehr zur Abwägung lesen Sie unter Lohnt sich ein Makler beim Hausverkauf?
Keine versteckten Kosten
Die Provision deckt die Leistungen oben ab. Fragen Sie jeden Makler, ob Zusatzkosten entstehen. Lassen Sie sich die Antwort schriftlich geben. So wissen Sie vor dem Start genau, woran Sie sind.
Welche Leistungen beim Verkauf im Einzelnen dazugehören, zeigt die Seite Haus verkaufen in Ratingen.
Fazit
Ein Makler kostet beim Hausverkauf in Ratingen 3,57 Prozent inklusive Mehrwertsteuer für den Verkäufer. Bei Kapitalanlagen zahlt nur der Käufer. Die Provision wird erst nach dem Notartermin fällig. Dafür bekommen Sie den gesamten Verkauf aus einer Hand. Starten Sie mit der Schnellbewertung oder einem kostenlosen Termin vor Ort.

