Die Wohnung in Mettmann ist frei geworden. Der alte Mieter ist ausgezogen. Jetzt melden sich auf die Anzeige hundert Leute. Wen nehmen Sie? Und wie erkennen Sie, wer wirklich zahlen kann? Wer eine Wohnung vermieten in Mettmann will, merkt schnell: Die Auswahl ist leicht. Die richtige Wahl ist schwer.
Vorab zur Einordnung: Mettmann ist die Kreisstadt und nicht Teil von Ratingen. Beide Städte grenzen aneinander. Die Region rund um Ratingen wird gemeinsam betreut. Besichtigungen und Termine finden bei Ihnen vor Ort in Mettmann statt.
Wer in Mettmann eine Wohnung mietet
Mettmann ist bei Mietern beliebt. Das hat klare Gründe. Die S 28 hält an drei Stationen in der Stadt. Nach Düsseldorf sind es laut Wikipedia rund 20 Minuten, nach Wuppertal rund 15. Dazu kommen gute Schulen und viel Grün rund ums Neandertal.
Typische Mieter sind:
- Pendler, die in Düsseldorf oder Wuppertal arbeiten
- Menschen, die in der Kreisstadt selbst arbeiten, etwa in Verwaltung, Handel und Gewerbe
- Familien, die mehr Platz als in der Großstadt wollen
- Ältere Menschen, die ihr Haus verkauft haben und zentral wohnen wollen
Für Sie bedeutet das: Die Nachfrage ist da. Umso wichtiger ist eine gründliche Auswahl.
Lage entscheidet über den Mieter
Nicht jede Wohnung in Mettmann zieht die gleichen Mieter an. In der Innenstadt rund um die Königshof-Galerie und die Breite Straße sind die Wege kurz. Das mögen Singles und ältere Menschen. Sie brauchen Geschäfte und Ärzte in der Nähe, oft auch einen Aufzug.
Wohnungen in Metzkausen oder am Rand der Stadt sind ruhiger. Hier suchen eher Familien. Für sie zählen Garten, Stellplatz und der Weg zur Grundschule. Liegt Ihre Wohnung nah an einer der drei Stationen der S 28, ist das für Pendler ein großes Plus. Schreiben Sie das deutlich in die Anzeige. Die passende Beschreibung spart Ihnen viele unpassende Anfragen.
So finden Sie den passenden Mieter
- Die richtige Miete festlegen: Zu hoch, und nur wenige melden sich. Zu niedrig, und Sie verschenken jeden Monat Geld. Achten Sie außerdem auf die gesetzlichen Grenzen.
- Gute Anzeige mit Fotos: Helle Bilder, Grundriss, klare Angaben zu Kaltmiete, Nebenkosten und Kaution.
- Anfragen vorsortieren: Nicht jeder, der schreibt, passt. Einkommen, Haushaltsgröße und Einzugstermin werden vorher geklärt.
- Besichtigungen: Lieber wenige, gut vorbereitete Termine als ein Ansturm im Treppenhaus.
- Bonität prüfen: Selbstauskunft, Einkommensnachweise, Auskunft über die Kreditwürdigkeit und eine Bestätigung des Vorvermieters.
- Mietvertrag und Übergabe: Ein sauberer Vertrag und ein Übergabeprotokoll mit Zählerständen und Fotos.
Die größten Risiken beim Vermieten
Ein Mieter, der nicht zahlt, kostet schnell viel Geld. Eine Räumungsklage dauert oft lange. In dieser Zeit fehlt die Miete. Dazu kommen Anwaltskosten und manchmal Schäden in der Wohnung.
Deshalb ist die Prüfung vor dem Vertrag so wichtig. Eine gefälschte Gehaltsabrechnung erkennt man nicht immer auf den ersten Blick. Erfahrung hilft. Christian Gottschling und sein Team haben über 1.000 Vermietungen begleitet. Sie wissen, worauf es ankommt.

Was die Vermietung durch den Makler kostet
Seit Einführung des Bestellerprinzips zahlt der, der den Makler beauftragt. Bei der Vermietung sind das meist Sie als Vermieter. Die Provision beträgt zwei Kaltmieten zuzüglich Mehrwertsteuer, mindestens 1.000 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer. Die Details stehen auf der Seite zur Maklerprovision.
Dafür sparen Sie Zeit. Sie müssen keine hundert E-Mails beantworten. Sie müssen nicht zu zehn Besichtigungen fahren. Und Sie bekommen einen Mieter, der geprüft ist.
Nach dem Einzug: Was Sie als Vermieter regeln müssen
Mit dem Vertrag ist die Arbeit nicht vorbei. Einmal im Jahr steht die Nebenkostenabrechnung an. Sie muss spätestens zwölf Monate nach Ende des Abrechnungszeitraums beim Mieter sein. Sonst können Sie Nachzahlungen meist nicht mehr fordern. Reparaturen müssen organisiert werden. Und irgendwann steht vielleicht eine Mieterhöhung an. Planen Sie diese Aufgaben von Anfang an ein.
Vermieten oder doch verkaufen?
Viele Eigentümer schwanken. Vor allem, wenn die Wohnung geerbt ist oder man selbst weit weg wohnt. Vermieten bringt laufende Einnahmen, aber auch Arbeit. Reparaturen, Nebenkostenabrechnung, Kontakt mit dem Mieter.
Bedenken Sie auch: Eine vermietete Wohnung erzielt beim späteren Verkauf oft weniger. Als Erfahrungswert aus der Praxis liegt der Abschlag bei üblichem Mietvertrag bei rund 20 %. Wissen Sie also schon, dass Sie bald verkaufen wollen, verkaufen Sie oft besser leer. Mehr dazu lesen Sie unter Wohnung verkaufen in Mettmann. Den aktuellen Wert zeigt Ihnen die kostenlose Online-Schnellbewertung.
Vermieten in der Nachbarschaft
Mehr zur Stadt finden Sie im Orts-Guide Immobilienmakler Mettmann. Für die Nachbarorte gibt es eigene Seiten: Wohnung vermieten in Wülfrath und Wohnung vermieten in Düsseldorf-Angermund. Die Übersicht steht unter Wohnung vermieten in Ratingen.
Fazit
Eine Wohnung in Mettmann zu vermieten, ist dank guter Nachfrage nicht schwer. Schwer ist es, den richtigen Mieter zu finden. Eine realistische Miete, gründliche Bonitätsprüfung und ein sauberer Vertrag schützen Sie vor Ausfällen. Überlegen Sie vorher, ob Sie langfristig vermieten oder bald verkaufen wollen. Ihr nächster Schritt: Vereinbaren Sie einen kostenlosen Termin vor Ort oder prüfen Sie den Wert mit der Schnellbewertung.

